Aus einer Laune heraus kamen einige
Musiker unseres Vereins im Jahre 2002 bei
einem Schützenfestauftritt zu der Idee,
einmal auf einem Alphorn zu blasen. Da der
Dirigent, Markus Hupertz, jahrelang als
Musiker beim Gebirgsmusikkorps Garmisch-
Partenkirchen seinen Dienst verrichtete,
waren ihm bedingt durch die räumliche Nähe
zur Alpenbergwelt, der Ursprungsregion des
Alphorns, die voluminösen wie ebenso
sanften und beeindruckenden Töne dieser
Instrumente vertraut.
Durch weitere Unterhaltungen und tolle Geschichten festigte sich der Gedanke die
Bierlaunenidee zu realisieren. Im Herbst des gleichen Jahres fand erstmalig eine
Bestandsaufnahme über den Stand der Entwicklungen statt. Fünf Bläser hatten sich
bereit erklärt, im Falle eines Kaufes die Alphörner zu spielen:
* Markus Aßmann
* Thorsten Aßmann
* Tobias Heite
* Markus Hupertz
* Michael Reuber
Der nächste Schritt konnte in Angriff genommen werden. Es galt, die Finanzierung der
Hörner sicherzustellen. Die Vereinskasse ließ einen Kauf dieser Instrumente nicht zu.
Man sprach Freunde und Gönner des Musikvereins an und konnte zur Freude aller
Beteiligten Unterstützung für das Vorhaben gewinnen.
Zum Jahreswechsel war die Sache dann perfekt. Nun kam es darauf an sich über
Hersteller und Qualität der Instrumente zu informieren. Man einigte sich darauf dass
nur ein Original Schweizer Alphorn für den Kauf in Frage kam, weil besonders bei
diesen hochwertigen Instrumenten die Klangfarbe sehr schön und rein ist. Nach
mehreren Kontaktaufnahmen mit Herstellern und Lieferanten und daraus
resultierenden Ange-boten ging es dann am 21. März 2003 auf die Reise. Ziel war ein
Alphorn-Center in der Nähe von Freiburg im Schwarzwald.
Aus insgesamt zehn eigens für uns gefertigten Alphörnern wurden die fünf ausgesucht,
die klanglich am besten zusammen passten. Die Rückreise der "Alphorntour" war erst
am folgenden Tage, weil die Musiker noch eine Menge an Spaß und Freude über das
gelungene Projekt zu verarbeiten hatten.